pbb Logo

15. September 2016


Aktuelle Artikel

US Dollar Anlagen: Vorteile und Risiken

Das pbb direkt Konto im Nachlassfall

Das schlagende Argument für Aktien bleibt "Geldpolitik"


US-Dollar Anlagen Vorteile und Risiken

15.09.16

Mit einem US-Dollar-Fremdwährungskonto können pbb direkt Kunden von steigenden Dollarkursen gegenüber dem Euro profitieren. Die Streuung des Kapitals auf eine weitere Währung kann einem Portfolio Stabilität und Extrarendite bringen.

Wer eine differenzierte Anlagestrategie verfolgt, legt einen Teil seiner Geldanlage oft in einer Fremdwährung an. Dies bedeutet eine Streuung nicht nur über Asset-klassen wie Aktien, Anleihen und Immobilien, sondern auch über Währungen.

Anleger, die Fremdwährungen als Anlagemöglichkeit erwägen, sollten besonders an eine Anlage in US-Dollar denken. Der US-Dollar ist unverändert die Leitwährung der Welt. Eine Anlage in US-Dollar ist weitgehend unabhängig von Entwicklungen auf dem europäischen Kontinent.

Ein US-Dollar Tages- oder Festgeld ist immer Wechselkursschwankungen unterworfen. Betrachtet man das Währungspaar EUR/USD kann man besonders in den letzten Jahren einen sehr volatilen Kursverlauf beobachten.

Ein Tages- oder Festgeld in US-Dollar hat statistisch dieselbe Wahrscheinlichkeit auf eine Kurs-Chance wie auf ein Kurs-Risiko. Kursverluste und Kursgewinne sind jederzeit möglich, da Kursveränderungen täglich passieren.

Die Nachteile und Risiken einer Anlage in US-Dollar er-geben sich durch die Variabilität der Einflussfaktoren, die die Kurse des Dollar und Euro bestimmen. Die Geldpolitik der EZB und der FED ist einer der wichtigsten Faktoren. Die Devisenmärkte reagieren sensibel auf Ankündigungen der Notenbanken im Anschluss an deren relevanten Sitzungen.


Das pbb direkt Konto im Nachlassfall

15.09.2016

Bei Sterbefällen gilt es auch im finanziellen Bereich, eine Reihe von Pflichten und Formalitäten zu beachten. Mit dem Tod des Kontoinhabers erlischt dessen Rechtsfähigkeit, alle Konten des Verstorbenen werden zu Nachlasskonten. Dies bedeutet, die Kontoverbindung mit pbb direkt läuft weiter zu den Bedingungen, die der Verstorbene vereinbart hat.

Falls das Gesamtguthaben des Verstorbenen zum To-destag 5.000 EUR übersteigt, macht pbb direkt unmittelbar gegenüber der Erbschaftssteuerstelle des zuständigen Finanzamtes eine entsprechende Pflichtmeldung.

Folgende Unterlagen werden für die Bearbeitung des Nachlasses für Einzelkonten mit oder ohne Bevollmächtigung benötig:
  • Amtlich beglaubigte Kopie oder Original der Sterbeurkunde
  • Original des Erbscheins oder Original des eröffneten öffentlichen Testaments
  • Kopie Personalausweis aller Erben
  • Unterschriebene Weisung der Erben bzgl. Verwendung des Guthabens


Bei Gemeinschaftskonten bedarf es ausschließlich einer amtlich beglaubigte Kopie oder Original der Sterbeurkunde und der Weisung bezüglich der Verwendung des Guthabens durch den überlebenden Kontoinhaber.

Bei bestehenden Vollmachten, muss die Vollmacht im Original vorgelegt werden, inklusive der der Kopie des Personalausweises des Bevollmächtigten.

Bei Unklarheiten erhalten Sie weiterführende Informatio-nen bei der pbb direkt Hotline unter Tel. 089 91 92 90 900


Kolumne von Robert Halver: Das schlagende Argument für Aktien bleibt "Geldpolitik"

15.09.2016

Die Weltkonjunktur leidet unter Ladehemmung: Die Schwellenländer sind längst nicht mehr das, was sie einmal waren. Infolge einer massiven Überproduktion leiden die Rohstoffländer unter schwachen Ölpreisen und verlieren damit an weltwirtschaftlicher Kaufkraft. Leider hat es auch die Eurozone bislang noch nicht geschafft, sich nach der Euro-Finanzkrise nachhaltig aus der Wirtschaftsschwäche zu befreien. Auch die aktuell nur schwer kalkulierbaren Folgen des Brexit belasten die Stimmung bei Konsumenten und Unternehmen. Selbst Amerika bleibt hinter früheren Wachstumsraten zurück.

Vor diesem Hintergrund scheinen sich die fundamentalen Argumente für Aktien in Grenzen zu halten. Doch vertrauen die Anleger dem Motto: Wo die wirtschaftliche Not am größten, ist die Notenbank am nächsten. So wird in den Emerging Markets die Geldpolitik eingesetzt, um den Übergang von heiß gelaufenen, export- und investitionsgetriebenen Volkswirtschaften zu mehr nachhaltigem Wachstum über Dienstleistungen und Konsum zu unterstützen. Tatsächlich signalisieren die Aktienmärkte der Schwellenländer nach rund 30-prozentigen Kursgewinnen seit ihrem 6-Jahres-Tief im Januar hohes Vertrauen in die ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen.

Auch die US-Notenbank reagiert auf die weniger robuste Stimmung in der Industrie- und im Dienstleistungssektor. In ihrem letzten Konjunkturbericht spricht die Fed von einem weniger stabilen Arbeitsmarkt. Insofern ist für eine wirklich restriktive Zinspolitik, die Wirtschaft und Finanzmärkte verunsichern könnte, wenig Platz. Die US-Aktien honorieren es: Sie notieren nahe am Allzeithoch.

Und in der Eurozone? Auf ihrer letzten Sitzung hat die EZB zwar keine weiteren Zinssenkungen und/oder liquiditätserhöhenden Maßnahmen beschlossen. Doch mit Blick auf noch verhaltene Konjunktur- und Inflationsprognosen ist eine Fortsetzung ihrer wirtschaftsfördernden Geldpolitik im Zeitablauf zu erwarten.

Mit ihrer Geldpolitik wirkt die EZB dem Mangel an fundamentalen Aktienargumenten entgegen. Ihr Tun erinnert ein wenig an das Theaterstück "Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare. Sie wird es solange tun, bis diese "Liquiditätshausse" die "Fundamentalhausse" eingeleitet hat. Die Aktienmärkte wird es erfreuen.

Robert Halver ist Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG:

http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128



Dieser Newsletter ersetzt weder eine qualifizierte Anlageberatung noch eine rechtliche oder steuerliche Beratung. Wenden Sie sich hierzu bitte an einen qualifizierten Berater Ihres Vertrauens.