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18. Juli 2016


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USD-Tages- und Festgelder

Datenschutz bei pbb direkt

Aktienmärkte im 2. Halbjahr 2016 - Risiken theoretisch ja, praktisch eher nein!


USD-Tages- und Festgelder

18.07.16

Seit dem 11. Juli 2016 können Sie bei pbb direkt Tages- und Festgelder in US-Dollar anlegen. Mit den neuen Produkten bietet pbb direkt Ihnen Anlagealternativen im Lichte der anhaltenden Niedrigzinsphase im Euroraum.

Als Kunde von pbb direkt haben Sie nun die Möglichkeit, Ihre Geldanlage noch stärker zu diversifizieren und von den aktuell höheren Zinsen im US-Dollarraum zu profitieren. Es ist immer zu beachten, dass die Rendite vom Wechselkursverhältnis des US-Dollar zum Euro beeinflusst wird. Steigt der US-Dollar während der Laufzeit gegenüber dem Euro, gewinnt Ihre Anlage zusätzlich an Wert. Umgekehrt sinkt die Rendite bei fallenden Dollar-Kursen. Kurz gesagt: Als Anleger in US-Dollar-Produkten tragen Sie das Währungsrisiko.

Eine Geldanlage in US-Dollar bei pbb direkt gelingt mit wenigen Schritten. Zuerst eröffnen Sie in Ihrer Onlinefiliale bitte ein USD-Tagesgeldkonto. Anschließend können Sie den gewünschten Euro-Betrag von Ihrem Euro-Tagesgeldkonto auf Ihr USD-Tagesgeldkonto überweisen, der dabei in US-Dollar konvertiert wird. Danach können Sie auch USD-Festgeldkonten eröffnen. Die Zinsen für USD-Tages- und Festgelder werden Ihrem USD-Tagesgeldkonto gutgeschrieben.

Für die Konvertierung von Euro in US-Dollar sowie von US-Dollar in Euro berechnen wir Gebühren, die im Preis- und Leistungsverzeichnis ausgewiesen sind. Derzeit belaufen sich die Gebühren für den Kauf/Verkauf von US-Dollar auf 0,30 US-ct je EUR (30 Pips). Kontoeröffnung, Kontoführung und die Erteilung von Vollmachten sind kostenlos.

Der Zinssatz für ein USD-Tagesgeld ist analog zu den Euro-Produkten variabel: Er liegt aktuell bei 0,40% p.a.* (Stand 18.07.2016). Der Zinssatz für USD-Festgelder hängt von der Laufzeit des Festgeldes ab und bleibt während der gesamten Laufzeit fest. Bei Laufzeiten von zwei, drei, fünf und zehn Jahren können Sie zwischen jährlicher Zinsauszahlung und Zinsthesaurierung wählen.

Auch Zinserträge auf USD-Einlagen unterliegen der Kapitalertragssteuer sowie dem Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls der Kirchensteuer. Steuern führt pbb direkt auch im Falle von Kapitalerträgen in US Dollar - in Euro an das zuständige Finanzamt ab.

Zinssätze für USD-Anlagen, Stand 18.07.2016

USD-Tagesgeld 0,40% p.a.*
USD-Festgeld 1 Jahr 1,15% p.a.
USD-Festgeld 2 Jahre 1,90% p.a.
USD-Festgeld 3 Jahre 2,15% p.a.
USD-Festgeld 5 Jahre 2,60% p.a.
USD-Festgeld 10 Jahre 2,90% p.a.


*Für den Teil des Anlagebetrags, der 500.000 USD übersteigt, beträgt die Verzinsung auf dem Tagesgeldkonto derzeit 0,05% p.a.


Datenschutz bei pbb direkt

18.07.2016

Bankgeschäfte bedingen, dass die Bank die Identität ihrer Kunden kennt. Wir sind uns über die Bedeutung Ihrer uns anvertrauten Daten im Klaren. Deshalb hat der Schutz Ihrer Daten vor missbräuchlicher Datenverarbei-tung, der Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung sowie der Schutz des Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung für pbb direkt zentrale Bedeutung.

Nach dem Gesetz sind wir verpflichtet, zur Feststellung Ihrer Identität unter anderem folgende Daten zu erheben: Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Anschrift. Dies geschieht, damit wir Gewissheit über die Person und die Anschrift des Verfügungsberechtigten eines Kontos erlangen, und erfolgt mit Kontoeröffnung. Darüber hinaus können im Einzelfall weitere Datenerhebungen gesetzlich vorgeschrieben sein, zum Beispiel im Zusammenhang mit einem Freistellungsauftrag.

Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Bearbeitung Ihres Antrags und zur Vertragsdurchführung. Wir werden Ihre Kundendaten ohne Ihre Einwilligung oder gesetzliche Verpflichtung nicht an Dritte weitergeben.

Wir treffen organisatorische und technische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Vorschriften der Datenschutzgesetze eingehalten und damit die durch uns verwalteten Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, Verlust, Zerstörung oder gegen den Zugriff unberechtigter Personen geschützt werden.

Sie haben jederzeit das Recht auf Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten, deren Empfänger sowie den Zweck der Datenverarbeitung. Bitte setzen Sie sich dazu über das Kontaktformular mit uns in Verbindung. Wir senden Ihnen dann die bei der pbbdirekt gespeicherten Daten schriftlich zu. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzbestimmungen aufmerksam. Dort finden Sie auch Hinweise zur Verwendung von Cookies und Google Analytics. "Cookies" (kleine Textdateien mit Konfigurationsinformationen) werden zur Optimierung unseres Webseitenangebotes eingesetzt.


Kolumne von Robert Halver: Aktienmärkte im 2. Halbjahr 2016 - Risiken theoretisch ja, praktisch eher nein!

18.07.2016

Sicherlich kann der Brexit für latente Unsicherheit an den Aktienmärkten sorgen. Da im Zeitablauf aber - auf beiden Seiten politisch gewünscht - mit einem stabilen Rechtsrahmen der zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU zu rechnen ist, sollten die politischen Börsen auch dieses Mal kurze Beine haben.

In Italien leiden die Banken unter einem hohen Bestand Not leidender Kredite. Die Sorge einer zweiten Finanz-krise in der Eurozone ist jedoch unberechtigt. Einerseits wird sich die EU auf eine befriedigende Eigenkapitalausstattung der Banken durch den italienischen Staat einigen. Andererseits setzt die EZB ihren geldpolitischen Beistand für alle Banken im Euro-Währungsraum fort. Nicht zuletzt bleibt damit das Liquiditätsargument für Aktien erhalten.

Hierbei wird auch die US-Notenbank nicht als Spielverderber auftreten. Mit Blick auf weltweit gestutzte Wachstumsphantasien auch in den Schwellenländern und ohnehin zur Entspannung internationaler Krisenherde ist sogar von einem Ende der US-Leitzinswende auszugehen.

Apropos Amerika, das Land bleibt von politischen Krisen weitgehend verschont, so dass US-Aktien neben dem Wegfall des Zinsgespenstes auch vom Status des siche-ren amerikanischen Hafens profitieren.

China gilt als Risikofaktor für die Weltkonjunktur. Allerdings ist dort von umfassenden konjunkturstimulierenden und geldpolitischen Maßnahmen auszugehen, die den überfälligen Prozess der Normalisierung chinesischer Konjunkturvisionen abfedern. Ohnehin gilt: Lieber weniger, dafür nachhaltiges, als hohes, aber heiß gelaufenes Wirtschaftswachstum.

Vor diesem Hintergrund ist bis Jahresende mit im Trend freundlichen Aktienmärkten zu rechnen. Da Krisen, wenn auch beherrschbar, nicht ausgestorben sind, sind zwischenzeitliche Kursschwankungen jedoch einzukalkulieren.

Konkret können deutsche Aktien als Alternative von einem zunächst mit Unsicherheit behafteten britischen Finanzplatz profitieren. Insbesondere die deutsche Industrie-Substanz wird in der Wertschätzung internationaler Anleger noch mehr steigen. Aussichtsreich sind vor allem Titel aus den Indices MDAX und SDAX. Sie profitieren von einem breiten Industrie-Know How und zahlreichen Patenten, die als Schlüsseltechnologie im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung der Weltwirtschaft dienen. Vor diesem Hintergrund kommen diese Aktienperlen zusätzlich in den Genuss von Übernahmephantasie. Daneben haben deutsche Immobilienaktien Kurspotenzial. Sie sind das Auffangbecken für gestutzte Realinvestitionen in Großbritannien, deren zukünftige Wertentwicklung schwierig einzuschätzen ist.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG:

http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128



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