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15. Januar 2016


Aktuelle Artikel

Attraktive Anlageformen

IBAN wird zur Pflicht

Kapitalmarktjahr 2016: Machen die vielen Krisen den Aktienmärkten den Garaus?


Attraktive Anlageformen

15.01.16

Zu Jahresbeginn stellt sich oft die Frage nach der richti-gen Geldanlage - im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist die Entscheidung oft noch schwerer. Welches Kriterium ist Ihnen besonders wichtig: Sicherheit, Verfügbarkeit oder Rendite?

Fest- und Tagesgelder können hier eine interessante Alternative sein. Sie bieten Planbarkeit und Sicherheit und mit einer geschickten Anlagestrategie lässt sich auch die Rendite optimieren. Dies gelingt zum Beispiel durch die Kombination verschiedener Laufzeiten: So bleiben Sie flexibel und realisieren eine höhere Rendite.

Dazu legen Sie zeitgleich Festgeld mit einjähriger, zweijähriger und dreijähriger Laufzeit an. Nach einem Jahr legen Sie das freiwerdende Festgeld erneut an; diesmal jedoch für drei Jahre. Im Jahr darauf wird das ursprünglich für 2 Jahre angelegte Festgeld fällig - auch dieses Festgeld legen Sie wieder an, diesmal aber für 3 Jahre. Mit dieser Strategie wird jedes Jahr ein Teilbetrag fällig, die mittlere Restlaufzeit sinkt auf 1,5 Jahre und Sie erhalten den durchschnittlichen Zins der letzten drei Jahre.

Für Anleger, die die Zinsen eines Festgeldes mit der Flexibilität eines Tagesgeldes verbinden möchten, hat pbb direkt auch ein passendes Angebot: FestgeldPlus. Wie bei der Festgeldanlage entscheiden Sie sich für einen Betrag und die Laufzeit. Sie können aber jederzeit - und bei Bedarf in mehreren Schritten - über bis zu 20% der angelegten Summe frei disponieren. Für Beträge, die Sie vorzeitig abrufen, zahlen wir denselben Zinssatz wie für den restlichen Betrag. FestgeldPlus wird jeweils zu etwas geringeren Zinssätzen als die anderen Festgeldanlagen der pbb direkt verzinst. Mit FestgeldPlus verfügen Anleger über mehr Liquidität, erhalten aber gleichzeitig aktuell höhere Zinsen als beim Tagesgeld.


IBAN wird zur Pflicht

15.01.2016

Ab dem 1. Februar 2016 müssen auch Privatpersonen für alle Zahlungen zwingend Ihre internationale Kontonummer, die sogenannte IBAN (International Bank Account Number) verwenden. Die IBAN Ihres Kontos bei pbbdirekt finden Sie auf Ihrem Kontoauszug, den Sie im Online-Archiv einsehen können. Bei pbb direkt und allen deutschen Banken beginnen die IBAN-Nummern mit der Länderkennung für Deutschland, also DE. Dann folgen eine zweistellige Prüfziffer, die aufgrund einer genau festgelegten Formel individuell berechnet wird und ein achtstelliger Bank Code (bei pbb direkt 7001 0555). Die letzten zehn Ziffern stehen für Ihre Kontonummer.

Die BIC (Bank Identifier Code, auch SWIFT-Code ge-nannt) muss bereits seit dem 1. Februar 2014 bei Zah-lungen innerhalb Deutschlands nicht mehr angegeben werden. Ab dem 1. Februar 2016 entfällt sie auch bei grenzüberschreitenden Zahlungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EU, Island, Liechtenstein und Norwegen). Benötigt wird die BIC dann nur noch bei Auslandsüberweisungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (z.B. auch in die Schweiz und nach Monaco).

Die Verwendung der IBAN ist ein weiterer Baustein zur Einführung des SEPA-Verfahrens (Single Euro Payments Area).


Kolumne von Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank: Kapitalmarktjahr 2016: Machen die vielen Krisen den Aktienmärkten den Garaus?

15.01.2016

Krisen wie Sand am Meer: Die Stimmung zwischen dem Westen und Russland dürfte zunächst deutlich unterkühlt bleiben. Die USA befinden sich in der Zinswende. Die schwachen Öl- und Metallpreise haben die Kaufkraft der Rohstoffländer einbrechen lassen wie die Stimmung beim Besuch der Schwiegermutter. Und China ist auch kein grenzenlos erquickender Jungbrunnen mehr für die Weltkonjunktur.

Zudem erlaubt sich Europa eine handfeste Strukturkrise. Die Werte- und Stabilitätsunion ist dahin. Das zeigen die unsolidarische Bewältigung der Flüchtlingskrise oder Griechenland, das trotz ausbleibender Reformpolitik Hilfsgelder erhält. Regiert der nationale Egoismus weiter und werden EU-Bürger durch Reformrenitenz perspektivisch desillusioniert, könnte Europa für alles Negative schuldig gemacht und der Drang nach Renationalisierung größer werden. Dabei könnte sich ein Austritt der großen Briten aus der EU als Menetekel erweisen. Um den Bedeutungsverlust der englischen Küche mag es nicht schade sein. Fatal wäre es aber, wenn dieses Land, das für Marktwirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit steht, Deutschland mit den staatswirtschaftlichen Gesundbetern der EU im Stich lässt. Siechte Europa dann weiter, verlöre es noch mehr an Lebenskraft,

Vorbeugend wird die EZB neue Schulden- und Konjunkturkrisen bekämpfen, um die zunehmende Euro-Sklerose zu verhindern. Damit profitieren die Aktien in Europa von einem niedrigzinsbedingt fallenden Euro, der die konjunkturzyklische Erholung ebenso stützt wie günstige Ölpreise.

Und China brennt ein Feuerwerk an schulden- und geldpolitischen Stabilitätssünden zur Stützung von Wirtschaft und Kapitalmärkten ab. Die Anrainer- und Exportstaaten sind für diese dringend gebotene, künstliche Befruchtung dankbar, denn kippt das Land der Mitte, kippen auch sie. Ein wiedererstarkendes China dagegen ist ein Aufputschmittel für die geschundenen Aktienseelen weltweit.

Die Kursschwankungsbreite schreit dennoch nach regelmäßigen Aktienansparplänen für die Altersvorsorge. Im Einkauf liegt der Gewinn: Bei fallenden Kursen erhält man bei gleicher Anlagesumme mehr Aktienanteil. Nicht zuletzt dienen Dividenden 2016 als Ersatzbefriedigung für die Zins-Diät. Ausschüttungsstarke Aktien sind ohnehin ein Risikopuffer gegen Kursverluste.

Überhaupt, lieber ein Jahresauftakt mit Schrecken als Schrecken ohne Ende im ganzen Kapitalmarktjahr 2016.

Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG:

http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128



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